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ezra - Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Thüringen

Beratungsstelle, Initiative | Thüringen

Juri-Gagarin-Ring 96/98
99084 Erfurt

Kontakt:

0361 - 21 86 51 33

0361 - 21 86 30 13

Arbeitsschwerpunkte:

  • Beratung für Betroffene rechter- und rassistischer Gewalt / Opferberatung / Antidiskriminierungsbüros

Beschreibung:

Unser Beratungsangebot

Wer kann sich an uns wenden?

Sie können sich an uns wenden, wenn Sie Betroffene*r, deren Angehörige*r, Freund*in oder Zeug*in von Straf- und Gewalttaten aus Motiven gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit sind.

Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit kann Personen betreffen, die aus:

  • rassistischen oder antisemitischen Motiven,
  • wegen ihres alternativen Auftretens und/oder ihrer nicht-rechten Haltung,
  • ihrer sexuellen Orientierung und/oder Geschlechtsidentität,
  • ihrer Behinderung,
  • ihrer sozialen Benachteiligung,
  • ihrer Aktivität gegen die extreme Rechte,
  • ihrer religiösen Zugehörigkeit

angegriffen werden.

Was können wir tun?

Alle unsere Angebote richten sich danach, was Sie sich an Beratung, Begleitung oder Unterstützung wünschen. Bei einem ersten Gespräch können diese mit unseren Mitarbeiter*innen abgesprochen werden. Folgende Angebote können wir Ihnen dabei zum Beispiel machen:

  • Wir beraten Sie in Krisensituationen und bieten Ihnen Gespräche zur Aufarbeitung individueller Tatfolgen an. Wir beraten Sie gerne auch zu rechtlichen Fragen wie z.B. zum Erstatten einer Anzeige.

     

    Wir begleiten Sie zu Behörden, Ämtern, Polizei und Gerichten. Hierzu zählt auch die Prozessbegleitung mit Vor- und Nachbereitung der Verhandlung.

  • Wir unterstützen Sie bei der Suche nach geeigneten Ärzt*innen, Therapeut*innen und Rechtsanwält*innen. Auch helfen wir bei der Beantragung finanzieller Unterstützung (z.B. Opferentschädigung und Prozesskostenhilfe). Wenn Sie das wollen, machen wir Öffentlichkeitsarbeit und nehmen z.B. Kontakt zu den Medien auf. Auch versuchen wir Menschen vor Ort zu vermitteln, die Unterstützung leisten können.

Auch wenn die Gewalttat bereits einige Zeit zurückliegt, kann in einem Beratungsgespräch geklärt werden, welche Schritte noch sinnvoll und möglich sind.

Wenn nicht ausreichend Kenntnisse der deutschen Sprache vorhanden sind, wird die Beratung durch Dolmetscher*innen unterstützt.

 

Grundsätze der Opferberatung

Als Opferberatungsstelle stehen wir parteilich an Ihrer Seite. Die Beratung ist nicht an eine Strafanzeige geknüpft und unabhängig von staatlichen Behörden. Wir geben ohne Ihr Einverständnis keine Informationen weiter, weder an die Polizei oder andere Behörden. Unser aufsuchender Arbeitsansatz ermöglicht auf Wunsch von Ihnen eine Beratung vor Ort. Sie können bestimmen, wo wir hinkommen sollen. Gerne kann die Beratung auch in unserem Büro stattfinden. Die Beratungen sind streng vertraulich, kostenlos und können auf Wunsch auch anonym stattfinden.

Kontakt aufnehmen

Hier haben Sie die Möglichkeit Kontakt zur/m Inhaber*in dieses Profils aufzunehmen und ihr/m direkt eine Nachricht zu schreiben.
Sie erhalten eine Kopie Ihrer Nachricht an Ihrer eingegebene Mailadresse.

 

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